|
1900 |
-1900 |
Am
6. Juni 1900 gründet Marcellus Adalbert Reif die Firma in Dresden als
Buchdruckerei. |
|
-1903 |
erscheint zum ersten Mal die Hausschrift "Dresdner Brief". Die
Beilagengestaltung für Zeitungen, die Produktion
von Mahnhelfern und Rechnungsklebern lassen das Geschäft schnell
florieren. |
|
-1905 |
wird Adalbert Reif jun. geboren. |
|
-1908 |
hat die Druckerei schon 10.000 Kunden |
| |
|
|
|
1910 |
-1910 |
Es zeichnen sich erste Wege in die
Büromittelherstellung ab: es wird mit der Produktion von Etiketten und |
| |
Aufklebern begonnen. Der Hauptzweig des Geschäfts ruht auf dem Druck von Wochenblättern,
Werbemitteln |
| |
und Postkarten. |
|
-1917 |
Die ersten Schreibtischauflagen
werden hergestellt.
|
|
-1919 |
Einlegemappen und Dokumentenmappen
erweitern die Produktpalette. |
| |
|
|
|
1920 |
|
-1920 |
Mit dem Zeitungsdruck hat die
Druckerei 1921 ein neues Standbein. |
 |
|
-1932 |
bekommt die Firma einen neuen "Mitarbeiter": Prokurist Tip wird das
Firmenmaskottchen. |
|
-1928 |
hat Reif eine Neuheit zu bieten: "Der rollende Graf", den ersten
Tintentrockner. |
| |
|
|
|
1930 |
-1930 |
Trotz Massenarbeitslosigkeit in Deutschland
in den Dreißigern geht es weiter bergauf.
Das Sortiment wird erweitert. |
|
-1931 |
testet man die ersten Ablagesysteme aus Pappe. |
|
-1934 |
entsteht ein Erweiterungsbau in Dresden. |
|
-1935 |
übernimmt die nächste Generation die Firma. Adalbert Reif stürzt sich mit
Elan in das Versandgeschäft. Der |
| |
Versand der Mahnkarten steigt um ein Vielfaches. Auch die "Adareikästen",
ein Schubladensystem aus Pappe, |
|
|
finden reißenden Absatz. |
|
-1938 |
gibt es schon 46.000 zufriedene Kunden. |
|
-1939 |
bricht der 2. Weltkrieg aus. |
| |
|
|
|
1940 |
-1940 |
Adalbert Reif wird zur
Reservepolizei eingezogen, Ehefrau Charlotte führt das Geschäft allein. |
|
-1944 |
erliegt der Warenverkehr kriegsbedingt. |
|
-1945 |
am 13.08. muss Adalbert Reif mit der
Demontage der Buchdruckerei beginnen. Mit dem was übrig bleibt |
| |
- einer Schere, einem Buchbindermesser, einem Lineal und einigen Pappen
und Papier - wird eine neue |
| |
Produktion begonnen. |
|
-1946 |
werden Nähschatullen aus Pappe als Messeneuheit in Leipzig vorgestellt und
verkauft. |
|
-1947 |
der Tod des Firmengründers
überschattet das Jahr. |
|
-1948 |
können nur noch Lohnarbeiten
(Bilderbücher, Briefmappen) ausgeführt werden. |
| |
|
|
|
1950 |
-1950 |
Man feiert das 50. Firmenjubiläum. |
|
-1952 |
beginnt Adalbert Reif mit einem neuartigen Werkstoff - PVC - zu arbeiten. |
|
-1953 |
werden die ersten Fabrikate, Brotdosen aus Kunststoff in mühevoller
Handarbeit hergestellt und 1954 auf der |
| |
Leipziger Messe ausgestellt. Reif
Dresden ist der erste Vakuumform-Betrieb der DDR. |
|
-1959 |
wird mit der Herstellung von
Briefablagekörben und Federschalen begonnen. Der Grundstein für die |
| |
Büromittelfabrikation ist gelegt.
|
| |
|
|
|
1960 |
-1961 |
nur 4 Wochen vor dem
Bau der Berliner Mauer flüchtet die Familie in die Bundesrepublik, zunächst nach Staufen. |
|
-1962 |
heißt die neue Heimat Hamburg. |
|
-1963 |
wird in der Hansestadt die
industrielle Fertigung von Plastikartikeln und deren Vertrieb zum Gewerbe
angemeldet.
Im selben Jahr gibt es erste Versuche, Prospekthüllen aus Polyethylen
herzustellen |
|
-1964 |
werden die ersten brauchbaren Hüllen verkauft. |
|
-1965 |
werden größere Betriebsräume bezogen. |
|
-1968 |
stellt man das erste Mal auf den Bürofachmessen in Düsseldorf und Köln
aus. |
| |
|
|
|
1970 |
-1970 |
wird Herr Pfiff Firmenmaskottchen und begleitet die Firma
bis zum heutigen Tag. |
 |
| |
In diesem Jahr wird auch ein neuer Artikel geboren: Die erste
Reif-Schalenboxen werden auf der |
| |
Hannover-Messe ausgestellt. |
|
- 1973 |
wird der Betrieb in eine KG umgewandelt.
Der erste Computer hält Einzug in die Firma. |
| |
Das Sortiment wird stetig erweitert. |
|
-1978 |
gibt es die neue Reif Hängeregistratur. |
|
-1979 |
hat Reif-Hamburg über 50.000 Kunden. |
| |
|
|
|
1980 |
-1980 |
spezialisiert sich Reif-Hamburg auf
Sonderanfertigungen, der zusätzlich angebotene Prägeaufdruck wird immer
beliebter. |
|
-1982 |
expandiert das Versandgeschäft. |
|
-1983 |
übernimmt Ingrid-Heidi Bornholdt - als dritte Generation - gemeinsam mit
ihrem Mann Holger Bornholdt - die Firma. |
|
-1986 |
werden die ersten Fotohüllen aus eigener Produktion verkauft. |
|
-1987 |
wird Reif - Hamburg in eine GmbH umgewandelt. |
|
-1988 |
wird das Büro modernisiert, der erste AS400-Computer Hamburgs steht in der
Paulinenallee |
| |
|
|
|
1990 |
-1990 |
beginnt man mit der Herstellung
exklusiver
Fotoalben. Das Geschäft expandiert weiter. |
|
-1991 |
wird die Werkstatt modernisiert. |
|
-1996 |
werden Waren bis nach Moskau exportiert. |
|
-1997 |
beginnt Reif-Hamburg mit dem Versand über das Internet. |
|
-1998 |
der Maschinenpark wird erweitert. |
| |
|
|
|
2000 |
-2000 |
-06.06.2000 die Adalbert Reif GmbH feiert ihren 100. Geburtstag. |
|
-2002 |
Die vierte Generation greift in das
Geschehen ein:
Dirk Bornholdt beginnt als gelernter Industriekaufmann in die Fußstapfen seiner
Eltern zu treten.
Der Internethandel wird stetig ausgebaut und in der Produktion finden neue
Ideen und Techniken Einzug. |
|
-2006 |
-01.01.2006 Dirk Bornholdt ist neuer Geschäftsführer der Adalbert Reif GmbH. |
| |
Der Maschinenpark wird erweitert. |
|
-2008 |
Dirk Bornholdt übernimmt als 4.
Generation - gemeinsam mit seiner Frau Susi Bornholdt - die Firma. |
|
-2009 |
Die Firma expandiert weiter und
zieht nach
Kaltenkirchen. |
| |
|
|
|
2010 |
- 2010 |
Dezember: Der Maschinenpark wird mit
einem PE-Extruder erweitert um den gestiegenen Materialkosten entgegen zu
wirken. |
|
- 2011 |
Am 05.01.2011 Produziert
Reif-Hamburg seine erste eigene PE-Folie.
|
| |
|
|